Alte Meister neu gedacht

Das Wort Fotografie kommt aus dem Griechischen und bedeutet „mit Licht zeichnen“. Tatsächlich war der Vorläufer der ersten Fotoapparate die „camera obscura“. Mit Hilfe eines dunklen Raums, mit einer kleinen Öffnung durch die Licht fällt, war es möglich Motive auf eine Fläche zu projizieren und dann abzuzeichnen. Vor der Erfindung der Fotografie war also die einzige Möglichkeit einen bestimmten Moment festzuhalten, die Malerei und die Skulptur. Im Fotografie Workshop des Gallus Zentrum geht es darum sich mit dieser Geschichte auseinanderzusetzten. Dafür schauen wir uns zunächst  gemeinsam Bücher mit altmeisterlichen Gemälden an. Dann sucht sich jedes Kind sein Lieblingsbild aus. Als nächstes werden die ausgewählten Bilder in Gruppenarbeit nachgestellt. Dafür wird die Geschichte des Bildes erforscht und dessen Motive in die Bildsprache der Kinder übersetzt. Was halten  also Kinder von Malerei? Was sehen sie in den Bildern von Da Vinci und Dürer? In unserem neuen Fotoprojekt haben sich Kinder von der Walter-Kolb-Schule und der Deutschherrenschule eine Woche lang in alte Gemälde „hineinversetzt“. Die neu interpretierten Kunstwerke können sich sehen lassen!

Albrecht Dürer "Selbstbildnis im Pelzrock"