Animationen oder auch Trickfilme sind heute, dank digitalen Fotoapparaten und Apps für das Smartphone leicht zu erstellen. Mit einfachen, doch nicht minder eindrucksvollen Animationstechniken, wie der Knet-, Objekt- und Legtrickanimation, lassen sich im Handumdrehen Phantasien zum Leben erwecken. Das Gallus Zentrum hat in vielen Jahren Projektarbeit wertvolle Erfahrungen mit den verschiedenen Animationsarten sammeln können, die das Team ebenso gerne in Fortbildungen an Erwachsene weitergibt.

Legetrickanimation

Bei dieser zweidimensionalen Animationstechnik werden zunächst Figuren gemalt und Hintergründe gestaltet. Auf einem Tisch werden die Figuren dann in möglichst kleinen Abständen verschoben und dabei von oben abfotografiert. In unserem Beispielfilm „Sei einfach wie du bist“ geht es darum, wie schwer es manchmal ist, sich selbst so zu akzeptieren wie man eben ist…

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Knetanimation

Bei dieser dreidimensionalen Animationstechnik werden zuerst Knetfiguren und Kulissen gestaltet. Die Knetfiguren werden dann bewegt, abfotografiert und schließlich vertont. In der folgenden Animation „Trump vs. Clinton – Kampf um Amerika“ spiegeln uns Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren das politische Weltgeschehen aus ihrer Sicht wider. Vor den Wahlen überlegten sie was passieren könnte, wenn Donald Trump tatsächlich Präsident von Amerika würde? Die Macher zeigen, dass dieser Wahlsieg für unsere Erde fatale Folgen hätte…

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Objektanimation

Bei der Objektanimation wird alltäglichen Gegenständen Leben eingehaucht. Durch das Fotografieren von vielen minimalen Bewegungen wird die faszinierende Illusion einer realen Bewegung erzeugt. Die Fantasie der Kinder kann also mit etwas Arbeit in die Realität umgesetzt werden. So war die Idee für den Film „Breakfast Bad“ ein Frühstück zu beleben und zum sprechen zu bringen. Herausgekommen ist ein Film über eine alltägliche Situation, die sich als sehr ungewöhnlich entpuppt…

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One Frame One Move

Bei der Live Animation „One Frame, One Move – be part of the Story“ ist voller Körpereinsatz gefragt. Der eigene Körper wird zum Objekt der Animation. Jeder Besucher kann sich über die Projektion eines Beamers in die Position seines Vorgängers hineinversetzen und mit seinen Ideen und Bewegungen etwas in die Geschichte einbringen. Sie werden so zum Teil einer Geschichte, die vorher keiner kennt. Das Ergebnis ist ein kleiner bewegter Einzelbild-Film, der alle die mitgemacht haben, miteinander verbindet.

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