Interaktive Ausstellung „Solidarität“

Was ist Solidarität und wie wollen wir leben? Was denken Jugendliche heute über den alten Begriff Solidarität?
Aktuelle Diskussionen über soziale Medien und Kommunikation von jungen Menschen, wie z. B. über das YouTube Video von Rezo, sprechen über Entfremdung von den Generationen.
Um  so spannender zu erfahren, was Jugendliche heute über den alten Begriff Solidarität denken. 

Schüler*innen der Paul Hindemith-Schule beschäftigten sich aus heutiger Sicht in einer Projektwoche im Gallus Zentrum mit dem Begriff Solidarität.
Sie konnten dabei verschiedene Medien unter medienpädagogischer Anleitung nutzen, um sich an das Thema anzunähern: Foto, Druck und Malen. Ausgehend von ihren Lebenswelten konnten sie mit Kameras auf die Spurensuche gehen. Die jungen Menschen stellten Fragen nach Hilfe für Obdachlose, Verantwortung für die Umwelt, Gesten der Zusammengehörigkeit und nach Menschlichkeit. Die Ergebnisse wurden mit Leim auf einem Kubus befestigt.
In einer interaktiven Ausstellung am Liebfrauenberg, prominent in der Nähe der Frankfurter Kleinmarkthalle, wurde der Kubus am 13. Juni 2019 ausgestellt. Neben den drei von den Jugendlichen gestalteten Wänden gab es eine vierte Wand, bei der die Passanten sich selbst zum Thema Solidarität ausdrücken konnten, inspiriert von den künstlerischen Ergebnissen der Jugendlichen. Passanten und Schüler*innen der Klasse 9b der Paul-Hindemith-Schule begegneten sich und arbeiteten gemeinsam an einem Holz-Kubus der Solidarität.
Dies war ein Versuch, generationsübergreifend  am Liebfrauenberg zu diskutieren, wie wir solidarisch sein wollen und wie sich die polarisierende Gesellschaft wieder mehr über ein Zusammenleben verständigen kann.

Hier ein Presse-Artikel:
https://www.fr.de/frankfurt/recklinghausen-altstadt-ort1200669/wir-sind-alle-gleich-12417603.html
Ein Projekt des Gallus Zentrums in Kooperation mit der Paul-Hindemith-Schule und der IB Südwest gGmbH – Jugendmigrationsdienst Frankfurt

Der Kubus mit Passanten
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